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WEinlese / Vendanges 2018


Fünf Dinge Über Burgund, die Sie vielleicht noch nicht Wussten

Eva hatte blaue Augen

 

Die Kathedrale von Autun ist für die Bildhauerarbeiten des Gislebertus bekannt, vor allem für die liegende Figur der Eva. 2017 war die Skulptur Gegenstand einer Restaurierung und einer genauen Untersuchung. Dabei stellte man unter anderem fest, dass die Augen der Eva mit blauem, antiken Glas gefüllt waren, das leider verloren gegangen ist.   

Die steinerne Eva des Gislebertus befindet sich heute im Musée Rolin der Stadt Autun.

 

Erst 100 Tage vor der Weinlese weiss der Winzer, wann die Weinlese beginnt

 

Die Weinlese findet in Burgund um den 15 September statt, kann aber auch einmal, wie 2018, um drei Wochen nach vorne rutschen. Der Winzer weiss das erst zum Zeitpunkt der Weinblüte im Frühjahr: noch 100 Tage warten (und im Weinberg arbeiten), dann kommen Eimer und Hotte zum Einsatz.

In Saulieu finden Sie den älteren Bruder der Kathedrale von Autun

 

Bischof Etienne de Bagé stürzte sich nicht unvorbereitet in das gigantische Bauprojet seiner Kathedrale Saint Lazare in Autun. Zuvor war er Abt von Saint-Andoche in Saulieu und konnte dort schon einmal üben: die grossartige Bauskulptur zeigt deutliche Ähnlichkeiten mit Autun

 

Saulieu liegt an der RN6 zwischen Vézelay und Beaune

Der Weg ist das Ziel : die RN6 ist eine echte Alternative zur Autobahn

 

Bis zum Bau der Autobahn 1972 war die RN 6 DIE Ferienstrasse in den Süden. Zahlreiche Hotels, Gasthäuser und (damals) ultramoderne Raststätten säumten den Strassenrand. Zwischen Avallon und Beaune durchquert die RN 6 nur wenige Städte, erfreut durch wunderbare Ausblicke in alle Richtungen und ist teilweise auch als Nostalgie-Strecke ausgebaut, wie z.B. in Bel-Air bei Beaune. Kein Wunder, dass man dort auch oft Oldtimern begegnet.

Auch wenn man seit Juli 2018 auf Landstrasse auf 80 km heruntergebremst wird, wäre es doch schade, die RN 6 völlig aus dem Blick zu verlieren.

Photo : Michel Joly, Meursault

Es gibt keinen Dijon-Senf aus Dijon

 

Seit 2008 gibt es überhaupt keinen Senf mehr aus Dijon, denn damals wurde die letzte Senfmühle geschlossen und abgerissen. Die Senfkörner kamen auch schon lange nicht mehr aus Burgund, sondern z.B. aus Kanada.

"Dijon-Senf" ist keine geschützte Herkunftsbezeichnung, sondern ein Rezept und meint einen ausgemahlenen, feinen und scharfen Senf.  Heute ist die einzige Senfmühle in Familienhand Fallot in Beaune.

Ihr "Moutarde de Bourgogne" wird garantiert (IGP) mit Senfkörnern, Wein und Essig aus Burgund hergestellt - in Beaune.